Tychen Praxis
nach Hause Impressum Tychen Kontakt Termine Publikationen R2 - Philosophie & Galerie Tychen Wissen

 

 

 

Vera Höss & Stefan Palaver

Vernissage: Dienstag 13. Juli 2010, 19h

Ausstellungsdauer:12. - 19.Juli 2010

Di – Fr. 15 - 19h, Sa. 10 – 15h


Vera Höss

E-Mail: info@vera-hoess.com
Webseite: www.vera-hoess.com


geboren am 26.09.1979 in Innsbruck

Jänner - März 2000 Auslandsaufenthalt:
Südafrika, Beschäftigung mit klassischen Drucktechniken:
Radierung (Strichätzung und Kaltnadelradierung)

2000 - 2004 Studium der Malerei und Graphik
an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz
Abschluss Okt. 2004

2004 - 2009 Doktoratsstudium in der Fachrichtung Kunstgeschichte
an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Abschluss Nov. 2009


Ausstellungen / Stipendien / Preise:

2005 „Higher than the sky“, Galerie der Kunstuniversität Linz (GA)
2006 „Landschaftsbilder“, Ehrwald Gemeindehaus (EA)
2007 Stipendium der Emanuel und Sofie Fohn - Stipendienstiftung


 

Stefan Anton Palaver

E-Mail: samo_at@yahoo.de


geboren am 30.08.1978 in Klagenfurt

1992 – 1996 Glasfachschule in Kramsach/ Tirol

1996 – 1998 Aufbaulehrgang mit abschließender Matura an derselben Schule

2000 – 2004 Studium der Malerei und Graphik
an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz
Abschluss Okt. 2004


Seit Oktober 2006 Studium Bildnerische Erziehung und Werken
an der Akademie der bildenden Künste in Wien


Künstlerische Arbeit:

Oktober 2005 - September 2006 Malereiprojekt „Blickpunkte“ für ein Arbeitsstipendium
des Bildungsministeriums
Juni 2008 – September 2009 Arbeit am Comicprojekt „Provinz“
Laufend diverse Illustrationsauftragsarbeiten (z.B.: Gestaltung für das Kinderprogramm des Wien Museums + Krippenbastelbogen, Illustration für Band III der Publikationsreihe „Arts & Culture & Education)

Ausstellungen:

2002 „Best off 02“, der Kunstuni Linz, Galerie März (GA)
2003 „Innen/Außen“,Galerie der Theologischen Fakultät Innsbruck (EA)
2005 „Higher than the sky“, Galerie der Kunstuniversität Linz (GA)
2006 Schlussausstellung für das Arbeitsstipendium „Akt und Beziehung“, Kunstquartier Wien (EA)
2007 „Der erste Blick“ Ausstellung in der Galerie des ORF Landesstudio Steiermark (GA)
„Fiktion und Realität“ Ausstellung im Rahmen der Styrian Art Foundation in der Landes-Hypothekenbank Steiermark AG (GA)
2008 „Realität und Fiktion“ Einzelausstellung im Cellarium Stift Rein (EA)
2009 „Räume der Bildung II“, im „Depot“, Wien (GA)



  Es ist, was es ist...

Vera Höss und Stefan Palaver haben an der Kunstuniversität Linz Malerei und Grafik studiert. Sie verbindet eine Leidenschaft für diese beiden künstlerischen Mittel, für das Gestalten mit Farbe und das Gestalten mit Hell – Dunkel – Kontrasten.
Beiden jungen Künstlern ist es ein Anliegen, diese künstlerischen Techniken zu beherrschen und das Potenzial des jeweiligen Mediums voll auszuschöpfen.

In der heutigen Kunstszene wird oft das Konzept = die Idee als das Wesentliche der Kunst angesehen, die Entstehung des Werks wird quasi zur Nebensache deklariert oder gar ausgelagert. Oder anders formuliert: „Die Idee ist in diesem Fall alles“.
Vera Höss und Stefan Palaver haben sich jedoch für einen künstlerischen Weg entschieden, bei dem vor allem der Entstehungsprozess essentiell ist. Denn die Wirkung eines Gemäldes oder einer Grafik wird durch ihn entscheidend bestimmt.
Für die Betrachterin/den Betrachter steht dieser Prozess natürlich nicht im Vordergrund, sondern das Bild an sich.
Nicht die Farbschichten, die den Kopf des Mädchens herausformen und auch nicht die gezogenen Linien, die ein Haus bilden, sind das, was emotional bewegt, sondern das Mädchen selbst oder die dunkle Stimmung der Häuserschlucht.
Die Aufmerksamkeit der Rezipientin/des Rezipienten konzentriert sich auf das Dargestellte und nicht auf das Wie der Entstehung. Und so sollte es auch sein, denn die Künstlerin/der Künstler, die das Bild erschaffen haben, möchten, dass ihre/seine Bilder berühren:
Es geht ihnen um die Stimmung, um den Ausdruck, um die Schönheit.
Wie es zum Ergebnis kommt, sollte schlussendlich nicht mehr von Bedeutung sein. Am Ende des Prozesses steht ein Bild. Dieses Bild ist dann eben, was es ist.
Der bekannte Satz: „Es ist, was es ist“, mit dem Erich Fried das Unsagbare der Liebe skizziert, sollte in diesem Fall einladen, einfach mal nur zu schauen, die Konzentration im Hier und Jetzt der Ausstellung ganz auf das Kunstwerk zu lenken, damit sich die Wirkung der Bilder richtig entfalten kann, denn:

„Kunst ist nur durch Anschauung erfahrbar, nicht durch Denken“
(Wolfgang Schöne, Über das Licht in der Malerei, 1954)


E-Mail: klammer@tychen.at

Mobil: 0660 84 77 200

Öffnungszeiten:Detail

 

nach Hause © R2 2007/08 | mail : klammer@tychen.at   Top