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          Marion Fugléwicz-Bren

 

 

marion’s salon

Themen:


Wissen vs. Weisheit

Sind wir heute aufgeklärt?
Was hat sich in einer Welt mit Wikipedia substantiell verändert?
Verändert Wissen Menschen?
http://de.wikipedia.org/wiki/
Im Rahmen eines Projektes der Semantic Web Company (SWC) www.semantic-web.at “Auf dem Weg ins ZukunftsWeb - Gespräche über die nächste Generation des Internet” wollen wir versuchen, die obigen drei Fragen mit einer Expertenrunde zu diskutieren und gemeinsam zu beantworten. Ziel des Projektes ist es, das Bewusstsein in der Öffentlichkeit dafür zu schärfen, welche Chancen und Risiken das Web 3.0 in sich birgt.


In den Netzen der Sprache
Ob wir virtuos mit ihr umgehen können oder nachlässig sind, ob wir ihre Schönheit schätzen oder ihre Unzulänglichkeiten beklagen - die Sprache prägt unser Denken und Fühlen, wir sind unentrinnbar in ihren Netzen verstrickt. Wie sehr Sprache unsere Vorstellung von der Welt, die Vermittlung von Bildung und Wissen sowie die Verständigung der Menschen untereinander bestimmt, wollen wir mit einer einschlägigen Expertenrunde diskutieren und von mehreren Perspektiven beleuchten. Auch Bedeutungen (Semantik) werden hier eine Rolle spielen. http://de.wikipedia.org/wiki/Semantik
http://idw-online.de/pages/de/event26916


Storytelling vs. „Gschichtldrucker“ in Werbung und Politik

Was gute Geschichten ausmacht, ist kein Geheimnis. Die Prinzipien des Geschichtenerzählens sind bekannt, seit Aristoteles seine "Poetik" niederschrieb. Nicht Figuren oder Charaktere sind ausschlaggebend, so Aristoteles, sondern die Handlungen, die sie setzen: Handlungen, die Menschen in Extremsituationen zeigen, in denen sie sich entscheiden müssen. Wer Situationen beschreibt, in denen sich die wahre Natur eines Menschen offenbart, der hat Leser oder Zuseher. Beständigkeit versus Wandel, ich gegen andere, Abhängigkeit gegen Unabhängigkeit: Erfolgreich sind Geschichten über Konflikte, die jedes Kind, jedes Liebespaar, jede Familie kennt.
Dieses Thema wollen wir mit einer einschlägigen Expertenrunde diskutieren und von mehreren Perspektiven beleuchten. http://oe1.orf.at/programm/200905181101.html


Der Ton macht die Musik, auch beim Schreiben: Kreiiert das E-Mail Missverständnisse?
Im täglichen Miteinander, wie zum Beispiel am Telefon, spielt die korrekte Interpretation der Sprachmelodie eine zentrale Rolle, vor allem wenn keine visuelle Information zur Verfügung steht. Emotionale Information könnte sogar durch spezifische räumliche Aktivierungsmuster im Gehirn repräsentiert sein http://idw-online.de/pages/de/news315079
und:
inwiefern gilt das auch für das geschriebene Wort? Inwieweit eignet sich das E-Mail als Kommunikationsmedium? Ist es nicht wesentlich anfälliger für Missverständnisse als andere Medien? Dieses Thema wollen wir mit einer einschlägigen Expertenrunde diskutieren und von mehreren Perspektiven beleuchten.


Gibt es kollektive Intelligenz?
Kollektive Intelligenz, auch Gruppen- oder Schwarmintelligenz genannt, ist ein emergentes Phänomen. Kommunikation und spezifische Handlungen von Individuen können intelligente Verhaltensweisen des betreffenden „Superorganismus”, d. h. der sozialen Gemeinschaft, hervorrufen. Zur Erklärung dieses Phänomens existieren systemtheoretische, soziologische und pseudowissenschaftliche Ansätze.
Dieses Thema wollen wir mit einer einschlägigen Expertenrunde diskutieren und von mehreren Perspektiven beleuchten.

Artikel: Kollektive Intelligenz – nicht ohne individuelle Ethik - http://www.semantic-web.at/1.36.resource.243.kollektive-intelligenz-nicht-ohne-individuelle-ethik.htm
Kollektive Intelligenz: http://de.wikipedia.org/wiki/Kollektive_Intelligenz
Intelligenz der Masse: http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenz_der_Masse#Intelligenz_der_Masse
Randgebiete:
Intelligente Objekte: http://idw-online.de/pages/de/event27305


Schreiben als Form des Nachdenkens
Schreiben ist die effektivste Form des Nachdenkens. Man kann der Täuschung der Erinnerung entgehen. Wer seine Gedanken schriftlich festhält, schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe. Gedanken intensivieren die eigene Inspiration und kreieren Ideen aus Ideen und last but not least, Schreiben ist ein sehr effektiver Zugang zum Unbewussten. Hat das geschriebene Wort mehr Macht als das gesprochene? Schreiben ist jedenfalls ungleich mehr, als die pure Aneinanderreihung von Wörtern. Ob es sich um Kurzgeschichten, Poesie, einen ganzen Roman oder einfach nur um das Aufschreiben der Gedanken handelt. Wer schreibt will nicht notwendigerweise auch gelesen werden, aber wenn ja, dann ist er dem Leser schuldig, zu dessen Unterhaltung oder Weiterentwicklung beizutragen. Am besten zu beidem.
Schreiben – zwischen Journalismus, Belletristik und Literatur. Lernen Sie verschiedene Arten, Formen und Stile kennen in der Schreibwerkstatt ....... (Link führt zu Text)

Was macht Charisma aus?
Gegen den Strom schwimmen. Anders sein. Regeln brechen. (Alles) In Frage stellen. Sich immer wieder neu erfinden. Strahlkraft immer neu beleben können. Kann man „zu schnell unterwegs“ sein?


„Ich hatte tausend Leben und nahm nur eins“

Gedanken und Argumente. Buch: Cees Noteboom. Hg. Rüdiger Safranski.
Zur Diskussion:
o Seelenwanderung findet nicht nach, sondern während des Lebens statt.
o Schriftsteller befinden sich nicht in ihren Standbildern, sondern in ihren Büchern.
Geschichte: Wir befinden uns immer darin. Wie in Raum und Zeit. Geschichte ohne Menschen.

Über
marion’s salon


Marion, www.marions.at, Journalistin, Autorin, PR-Beraterin etc. kennt viele spannende Menschen.
„Was Facebook heute macht, hab ich schon mit 11 Jahren in meiner Klasse gemacht, da waren die Gründer von Facebook, XING und Konsorten wahrscheinlich noch nicht mal geboren. Ich war schon immer eine Art Hirtenhund, wollte die Schäfchen meiner Umgebung zusammenhalten und Menschen, die irgendwie zusammenpassten, weil sie ähnliche Interessen hatten, miteinander bekannt machen. Einen Anspruch hatte ich damals schon: Ich wollte das Ganze, das totale Gesamtkunstwerk.
In den 80-ern sagte ein Freund zu mir: <Mach doch wieder eine Veranstaltung, dann kommen sie alle - jeder weiß, wenn Marion was macht, dann gibt´s sicher spannende Themen und man trifft tolle und interessante Menschen. Nenn das Ding „marions salon“>.
Zwanzig Jahre hat´s gedauert, jetzt könnt ich´s doch tatsächlich angehen“.

VERANSTALTUNGSREIHE 1:
PHILOSOPHIE IM ALLTAG. GFÖHLER GESPRÄCHE *).

VERANSTALTUNGSREIHE 2:
COACHING, SEMINARE ZU SPEZIELLEN THEMEN.
u.a. Kreatives Schreiben, PR, Medienarbeit etc.

VERANSTALTUNGSREIHE 3:
POETRY SLAM. WORKSHOP, EVENT - Villa Luna – www.villaluna.at


*) GFÖHLER GESPRÄCHE
Philosophische Themenabende
© Marion Fugléwicz-Bren
Stand Okt. 08

In einer Zeit der stetig zunehmenden Informationsüberschwemmung wird es zusehends drängender, sich auf alte Werte zu besinnen, neue zu generieren und darüber hinaus Themen zu identifizieren, die subjektive und objektive Bedeutung für das eigene Leben haben.
Das Konzept „Gföhler Gespräche“ entstand wie so oft aus einem Zufall. Der Tradition meines Elternhauses entsprach seit meiner frühesten Kindheit eine konsequente tolerante und wunderbare Diskussions- und Gesprächskultur, der ich mein bereits im frühkindlichen Leben verankertes ausgeprägtes Interesse für Lebensfragen – sowie letztlich mein Philosophiestudium - verdanke. Die sonntägliche Fragestunde, die meine geplagten Eltern eingerichtet hatten, da ich ununterbrochen alle möglichen und noch mehr unmögliche Fragen stellte, hatte schon in meinem kindlichen Freundeskreis hohe Vorbildfunktion.
Die mittlerweile nicht mehr existente Sommerresidenz am „Gföhl“, in deren Kaminzimmer es zahllose Gespräche und Diskussionen mit Freunden und Gästen gab, gibt es zwar in dieser Form nicht mehr; aber die Idee soll weitergelebt und getragen werden.
Themen entstehen aus einem Bedürfnis, das einer persönlichen Lebenssituation entspringt oder aus einer aktuellen Begebenheit.
Voraussetzung an der Teilnahme sind Interesse, Emotion und die Fähigkeit, Freude an intellektueller Auseinandersetzung zu empfinden.

• FAUST-MEPHISTO ALS KONZEPT
(Mephisto: Betriebssystem Versuchung)
Dazu Video - DR. FAUST - EIN ZEITGENOSSE?
(ORF-Sendung: KREUZ UND QUER)

Der "Faust": ein Stück der Superlative. 60 Jahre hat Goethe daran gearbeitet. Es gilt als das bekannteste Theaterstück der deutschsprachigen Literatur. Worum geht es? Wer ist dieser Dr. Heinrich Faust? Ein Zeitgenosse? Oder handelt es sich bei dem 200 Jahre alten Stück bloß um totes Bildungsgut? Goethe hat vielfache Bezüge zur abendländischen Geistesgeschichte eingearbeitet. Lässt sich das verstehen und hat das für uns heute noch eine Bedeutung?
Die Diskussion leitet Michael Hofer. Gäste: Liessmann u.a.

MEPHISTO - BETRIEBSSYSTEM VERSUCHUNG
Vor 200 Jahren ist Goethes "Faust" - eines der bedeutendsten und meistzitierten Werke der deutschen Literatur - erschienen. Mephisto hat darin die Funktion, den Metaphysiker Faust zur Immanenz und zum Lebensgenuss anzustiften. Als Versucher verwickelt Mephisto Faust in viele Projekte, die zeitgemäßer nicht sein könnten: Sexualisierung, Kapitalisierung, Wissenschaftsexplosion. Goethe hat Mephisto, also das so genannte "Böse", zur Antriebskraft moderner Produktivität gemacht und gleichzeitig auch die Ambivalenz der verschiedenen Versuchungen und der Errungenschaften der Moderne aufgezeigt. Ein Film der den Fragen nachgeht: Wie böse ist Mephisto wirklich und welchen mephistophelischen Versuchungen setzt sich der moderne Mensch tagtäglich aus?
http://tv.orf.at/program/orf2/20081007/446181001/
http://tv.orf.at/program/orf2/20081007/430462201/

 

 

 

 

 

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