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Philosophische
Termine
      
(77) Do. 2.9.2010, 18h30: Rommy Gabriel
Aurel
(76) Mi.
24.3.2010, 19h:
Dichten, Wohnen, Denken -
Vom Bauen der Flöße auf offener See
Spätestens
seit der Romantik wird ein Naheverhältnis zwischen
Denken
und Dichten konstatiert. Durch die Phänomenologie
Heideggers wurde
diese Beziehung wieder neu belebt. Im Vortrag wird ausgehend
von den wesentlichen Einsichten der Existenzphilosophie
die Frage nach einer
poetischen Existenz gestellt. In Hölderlins "was
bleibet aber stiften
die Dichter" und Rilkes "Bleiben ist nirgends"
spricht die Sehnsucht
nach Seinssicherheit und die Angst vor der "metaphysischen
Obdachlosigkeit". Existentielle Psychotherapie
bewegt sich in dieser
Spanne. Im Vortrag wird unter anderem die These aufgestellt,
dass
Psychotherapie immer irgendwie mit Dichtung zu tun hat.
Wenn über
Dichtung und Psychotherapie gesprochen wird, dann ist
man
verpflichtet auch über Orpheus zu sprechen, der
wahrscheinlich der
wichtigste Psychotherapeut war. In der Antike gab es
einen
interessanten Gesangswettbewerb zwischen Musen und Sirenen.
Orpheus
hat vermutlich darum die Gefahr durch die Sirenen überstanden
weil er
Sohn von Kalliope, der "vortrefflichsten aller
Musen" war. (Hesiod)
Referent:
Mag. Dr. Martin Poltrum, Philosoph und Psychotherapeut
Philosophische Diskussionsrunde | Eintritt:
€ 10,-- (Getränke inkl.)
(75) Mi. 11.11.2009, 19h:
Postmoderne
40 Jahre Postmoderne in Zusammenarbeit mit dem Passagen-Verlag.
Es diskutieren:
Elisabeth Schäfer, geboren 1979, studierte
Philosophie in Würzburg und Wien.
Publikation von Elisabeth Schäfer beim Passagenverlag:
Die offene Seite der Schrift. J.D. und H.C. Côte
à Côte. 2008
Eva Pudill, geboren 1973 in Wien, studierte
Philosophie und Kunstgeschichte an der Uni Wien und
arbeitet als freischaffende Fotografin.
Publikation von Eva Pudill bei Passagen: Ästhetische
Autonomisierung als biomorpher Prozess, 2009
Bernd Bösel, geboren 1977 in Tulln, lebt
als freier Philosoph und Supervisor in Wien.
Publikation von Bernd Bösel beim Passagenverlag:
Philosophie und Enthusiasmus,
Studien zu einem umstrittenen Verhältnis, 2008
Philosophische Diskussionsrunde
(74) Dienstag 29.9.2009:, 19h:
Resonanz und Schwingungen
"Jedes Gefühl und jeder Gedanke beeinflußt
jede Faser unseres Seins und strahlt nach außen
auf andere ab. Das ist Resonanz. Diese Resonanz zu verstehen
und dafür die Verantwortung zu übernehmen
ist ein Grundpfeiler emotionaler Tiefe." ( Aus:
Robert K. Cooper/Ayman Sawaf, Emotionale Intelligenz
für Manager, Heyne, München 1997, S. 294)
Philosophische Diskussionsrunde | Eintritt: €
10,-- (Getränke inkl.)
Freitag
19.6.2009, 18h: Clean Clothes
Veranstaltung im Rahmen des Designpfades 2009.
Alex
Kowar von Clean Clothes erläutert - unterstützt
durch eine PowerPoint-Präsentation und interaktive
Methoden - die problematische Situation der ArbeiterInnen
in der Bekleidungs- und Sportartikelindustrie.
Ferner wird die Arbeit der Clean Clothes Kampagne vorgestellt
und die Frage beantwortet „Was kann ich als KonsumentIn
tun?“ www.cleanclothes.at
Vortrag und Diskussion
| Freie Spende
(73) Dienstag 16.6.2009,
19h: Geld, Arbeit und
Leben
Die
Finanz- und Wirtschaftskrise zeigen, dass unser Finanzsystem
und unsere Arbeitsgesellschaft einer nachhaltigen
Reform bedürfen. Von Symptombehandlungen ist
allerdings wenig zu erwarten. Die Kapital- und Marktlogik,
die das Gewinnstreben, die Konkurrenz und das Wachstum
als höchsten Wert ansieht, schafft die Arbeit
massenweise ab. Es zwingt alle, gegen alle um die
immer weniger werdende Arbeit zu kämpfen. Das
Finanzsystem und die Arbeitsgesellschaft sind aber
nicht von der Natur vorgegeben, sondern gesellschaftliche
Konstruktionen...
Was
sind die Hintergründe der absurden Verhältnisse,
die heute in der Arbeitswelt herrschen? Was ist Geld
und Arbeit wirklich? Macht Geld glücklich? War
es nicht schon immer ein uralter Menschheitstraum
weniger arbeiten zu müssen, um endlich mehr Zeit
für's eigentliche Leben zu haben? Warum beten
wir Geld und Arbeit wie einen Gott an? Diese und ähnliche
grundlegende Fragen werden im Vortrag behandelt.
Vortrag von Mag.
Rene Tichy. Bei Rückfragen:
e-mail oder 0664/1620758
Philosophische Diskussionsrunde
| Eintritt: € 10,-- (Getränke inkl.)
(72)
Mittwoch 10.6.2009, 19h: Christine Wiesmüller
Lesung, Buchpräsentation
und Diskussion in Kooperation mit Passagen
Verlag & marions
salon & Philosophischer Werkstatt.
Christine Wiesmüller ist Literaturautorin. Sie
schreibt Essays und Romane an der Schnittstelle zwischen
Literatur und Philosophie. Mit anderen Worten sie
macht Literatur mit philosophischem Hintergrund. http://www.passagen.at
| Philosophische Diskussionsrunde Eintritt:€
10,-- (Getränke inkl.)
Samstag
6.6.2009, 19h: Zwischen den Zeilen
Buchpräsentation und Lesung von und
mit Marion Fugléwicz-Bren. Eine Veranstaltung
von marions
salon.
Die Autorin zum Buch:
"Die Kraft unserer Imagination treibt uns an. „Eine
Weltkarte, die das Land Utopia nicht enthielte, wäre
es nicht wert, dass man einen Blick auf sie wirft, ...
.“, meint Oscar Wilde. Phantasie ist die kostbarste
Schatztruhe des täglichen Lebens."
Kulinarische Genüsse dürfen
erwartet werden.
Kein Eintritt
(71) Montag 11.5.2009, 19h: Macht/Ist Philosophie
sexy?
Man sagt "Schönheit macht erfolgreich"
und ist sexuell attraktiv. Gilt dasselbe auch für
die geistige Schönheit. Ist Philosophie ein Aphrodisiakum?
Philosophische Diskussionsrunde | Eintritt: €
10,-- (Getränke inkl.)
(70) Freitag 24.4.2009, 19h: Die
Achtsamkeit ist die Voraussetzung der Freude!*
Diskussion über den Satz von Dorothee Sölle,
(aus: *Mystik und Widerstand, S. 227)
Philosophische Diskussionsrunde | Eintritt: €
10,-- (Getränke inkl.)
(69) Donnerstag 16.4.2009,
19h: Wert der Philosophie
Obwohl jede Gesellschaft auf ethisch/moralischen Grundwerten
basiert wird die Philosophie, mehr oder weniger, von
wirtschaftlichen Denken ausgeschlossen und am naturwissenschaftlichen
"Nutzenprinzip" gemessen. Aber kann eine Volkswirtschaft
ohne ideellen/philosophischen Unterbau überhaupt
funktionieren?
Philosophische Diskussionsrunde | Eintritt: €
10,-- (Getränke inkl.)
(68) Donnerstag 26.3.2009, 19h: "Race-Class-Gender":
Anmerkungen zur
Intersektionalitätsdebatte
Intersektionalität beschreibt die Überschneidung
von verschiedenen Diskriminierungsformen, d.h. wenn
eine Person aufgrund verschiedener Persönlichkeitsmerkmale
Opfer von Diskriminierung wird.
Impulsvortrag: a.o. Univ.-Prof. Dr. Mona Singer
Eintritt: € 10,-- (Getränke inkl.)
(67) Mittwoch 25 .3.2009,
19h: Gold als Wertanlage
Wie sichern Sie Ihr Vermögen in der gerade einsetzenden
Depression? Das Rettungsboot gegen den Papier-Crash!
Es referiert der bekannte Spezialist:
Walter K. Eichelburg,
Network Technology Consultant & Investor, Gründer
des Hartgeld Clubs.
Max. Teilnehmeranzahl: 30 Personen. Voranmeldung erbeten!
Eintritt: € 10,-- (Getränke inkl.)
(66) Donnerstag 12.3.2009, 19h: Erotik und
Therapeutik - Eros in der Psychotherapie.
Von Platons "Symposion" - in dem Freunde
über das Wesen des Eros
sprechen - über Sigmund Freuds "Eros und Thanatos"
bis zu Georges Batailles
"Tränen des heiligen Eros" wird ein Grundphänomen
variiert, ohne das
Psychotherapie nicht auskommt. Tut sie es doch, verkommt
sie zu einer
normativen Disziplin.
Impulsvortrag: Mag. Dr. Martin Poltrum, Philosoph und
Psychotherapeut im Anton Proksch Institut Wien Generalsekretär
der European Society of Aesthetics and Medicine Gründungsmitglied
der Gesellschaft für angewandte Philosophie
Eintritt: € 10,-- (Getränke inkl.)
(65) Donnerstag 19.2.2009, 19h: Rentnerflut
und kinderlose Gesellschaft
Diskussion über die beiden Bücher von Frank
Schirrmacher: Methusalem-Komplott und Minimum
Textauszug „Methusalem-Komplott“ –
über die Vergreisung der Gesellschaft: „
Im Jahre 2050 werden allein in China so viele über
65-Jährige leben wie heute auf der ganzen Welt.
Angesichts solchen Wachstums an Alter wird jene Gesellschaft
am erfolgreichsten sein, deren religiöse oder kulturelle
Überzeugungen das Alter schöpferisch machen
können. Wir sind, so paradox es klingen mag, als
Alternde in einer alternden Gesellschaft zugleich Anführer
und Opfer einer neuen Globalisierungswelle. …Das
andere aber ist das wachsende Bedürfnis der Welt,
den Menschen genau dieses Bestreben auf mehr oder minder
deutliche Weise auszureden. In manchen Ländern
dieser Erde nimmt man den Älteren Haus, Hof und
Nahrung; in anderen Gesellschaften, zu denen wir gehören,
beraubt man sie des Selbstbewusstseins und der Lust
am Leben.“ Schirrmacher Frank, Methusalem-Komplott,
Karl Blessing Verlag, München 2004, S. 11
Klappentext „Minimum“: „Zu den knappen
Rohstoffen der Zukunft wird etwas gehören, das
man nicht sparen kann: soziale Bindungen. Eine wachsende
Zahl von Kindern wird in ihrer eigenen Generation wenige
oder gar keine Blutsverwandte mehr haben. Damit werden
unsere sozialen Beziehungen als Folge der Schrumpfung
unserer Gesellschaft und vielfältiger Globalisierungseffekte
großen Belastungen ausgesetzt sein. Denn das private
Versorgungsnetz innerhalb der Familie wird es so nicht
mehr geben. Wir werden gezwungen sein, unser alltägliches
Zusammenleben von Grund auf neu zu organisieren. Nach
Ansicht des Autors werden Frauen dabei eine alles entscheidende
Rolle spielen.“ Schirrmacher Frank, Minimum, Karl
Blessing Verlag, München, 2006
Impulsvortrag: Dr. Thomas Schute
Eintritt: € 10,-- (Getränke inkl.)
(64) Donnerstag 13.11.2008, 19h: Mensch, Würde,
Menschlichkeit
Inhalt des Vortrages:
Die würde des Menschen und die Definition von Würde
überhaupt - weiters die Definition des Menschen
und Menschsein an sich, was das menschlich sein auszeichnet
-die Frage, ab wann Leben beginnt, ob man Leben zeitlich
eingrenzen kann in Hinblick auf Embryonenschutzwürdigkeit;
der Umgang mit noch ungeborenen Leben, den wissenschaftlichen
Fortschritt und die Biotechnologie.
Vortrag: Mag. Raphaela Steinmann (Philosophin)
Philosophische Gespraechsrunde
Eintritt: € 10,-- (Getränke inkl.)
(63) Di. 28.10.2008, 19:00: Be-Gier-de
Im Moment ist, verursacht durch die aktuelle Finanzkrise,
das Thema Gier sehr aktuell. Die Frage ist, ob das Thema,
nach Beruhigung des Finanzmarktes, nicht wieder still
einschlafen wird. Denn in einem sind sich die meisten
Menschen einig: Der Mensch kann nie genug haben, wenn
es um die Anhäufung von Besitz geht. Es scheint
fast so, als zählte die Habgier zu Palette der
menschlichen Instinkte. Geht es aber um Menschlichkeit,
Mitempfinden, solidarisches Verhalten oder gar Helfen
und Teilen ist die Grenze bald erreicht. Da können
Menschen sehr wohl, sehr schnell genug haben.
Auffallend ist, dass der delphische Spruch „Erkenne
Dich selbst“ sehr gern und sehr häufig zitiert
wird, denn er impliziert per se keine Verhaltensänderung.
Solons Spruch „Nichts zu sehr“ wird eher
selten , wenn überhaupt, erwähnt.
Gier hat viele Gesichter. Habgier, Lebensgier, Geldgier,
Gier nach sinnlichen Genüssen… Ist die Gier
verantwortlich für die „Schieflage“
der Welt, oder ist sie die Voraussetzung überhaupt
um Über-Leben zu können?
„Wenn die Gier nach Geld nicht im Genughaben
ihre Grenze findet, ist sie noch viel schlimmer als
die drückendste Armut. Denn größere
Begehrlichkeit erweckt größere Bedürfnisse.
(Demokrit, Fragmente 219.) Die Gier nach Mehr verliert,
was sie hat, und gleicht darin dem Hunde bei Äsop.“(
Demokrit, Fragmente, 224)
„Endlich die Gier nach dem Leben! Wie maßlos
beherrscht sie und zwingt uns, stets in Gefahren und
Zweifeln mit Zittern und Zagen zu leben! Sicher, ein
Ende des Lebens erwartet uns Sterbliche alle, Flucht
vor dem Tod ist nicht möglich, es rettet uns nichts
vor dem Sterben.“ (Lukrez: Über die Natur
der Dinge, Verwerfliche Lebensgier)
Philosophische Gespraechsrunde
Eintritt: € 10,-- (Getränke inkl.)
(62) Mi. 15.10.2008, 19:
Die Wahrheit über die Finanzkrise
280 Hypothekenfinanzierer bankrott, die Investmenthäuser
von Wallstreet verschwunden,
13 namhafte US-Banken und der weltweit größte
Versicherer 2008 in Konkurs, Statistiker in Höchstform,
Staatsgarantien und Super-Bailouts erreichen immer neue
Höchstwerte ... und trotzdem: die schon so oft
für beendet erklärte Krise schlägt immer
höhere Wellen und trifft nun auch Europa.
Wie ist es dazu gekommen?
Was liegt hinter der von Politik und Finanz verbreiteten
platonischen Höhlenmalerei?
Bis wohin kann es noch gehen?
Und vor allem: Wie kann ich mich am besten vorbereiten?
Vortrag: MMag. Martin Kerschbaumer
Eintritt: € 10,-- (Getränke inkl.)
(61) Do. 18.9.2008, 19:00:
ÄSTHETIK UND ANÄSTHETIK
Das Schöne als Therapeutikum
Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, ob
nicht der Leistungskraft des Ästhetischen in der
Psychotherapie eine besondere Rolle zukommt. Dabei wird
der Begriff des Ästhetischen vor allem durch eine
hermeneutische Rekonstruktion der Kunst- und Schönheitsdiskurse
F. Nietzsches, H. Marcuses, M. Heideggers und Platons
gewonnen. Der dabei explizierte systematische Gehalt
dessen was das Schöne leistet wird dann in einem
zweiten Schritt für die Therapie fruchtbar gemacht.
Diskutiert wird, ob nicht gerade in Anbetracht der vermehrten
Erfahrung des Schrecklichen und Hässlichen, welches
oft im biographischen Hintergrund von „psychischen
Störungen“ zu verorten ist, das Schöne
– in der „die beste aller möglichen
Welten“ (Leibniz) aufleuchtet – Hoffnung
spendet und die Neuerschließung von Sinn- und
Wertmöglichkeiten begleitet, ja vielleicht sogar
einleitet.
Vortrag: Mag. Dr. Martin Poltrum
(60) Do. 11.9.2008, 19:00:
LOGOS – SUCHT – SEHNSUCHT
Existenzanalyse und Logotherapie der Sucht
In diesem Vortrag werden zunächst einschlägige
Fakten und Daten zur Problematik der Abhängigkeitserkrankungen
präsentiert. Aktuelle Debatten wie z. B. die Aufgabe
des Abstinenzparadigmas finden ebenso Erwähnung
wie offene Forschungsfragen und die Vorstellung der
„neueren Süchte.“ Im zweiten Teil des
Vortrags werden die logotherapeutischen Zugänge
zur Sucht behandelt.
Vortrag: Mag. Dr. Martin Poltrum
(59) Di. 2.9.2008, 19:00: UTOPIE
– EUTOPIE – DYSTOPIE
Über Wünsche, Sehnsüchte und Tagträume
Ob technische, medizinische, soziale oder persönliche
Utopien, immer ist es die Einbildungskraft oder das
Dichtungsvermögen welches Neuland erschließt.
Gäbe es nicht die Denker, Dichter und Träumer
auf dieser Welt, dann würden wir am Realen und
Faktischen verdursten. In postutopischen Zeiten in denen
wir eine „Schrumpfung des utopischen Bewusstseins“
(Adorno) zu beklagen haben steht es jedoch nicht gut
um die Einbildungskraft. Wir vertreten hingegen mit
O. Wilde die These: „Eine Weltkarte, die das Land
Utopia nicht enthielte, wäre es nicht wert, dass
man einen Blick auf sie wirft, ... .“ Die Möglichkeit
ist höher als die Wirklichkeit.
Vortrag: Mag. Dr. Martin Poltrum
(58)
Di. 26.8.2008, 19:00: Philosophie als Therapeutikum
Was heute Psychotherapie ist, das
war in der Antike angewandete
Philosophie und Lebenskunst. So meinte etwa Epikur:
"Wer jung ist
soll nicht zögern zu philosophieren, und wer alt
ist soll nicht müde
werden im Philosophieren. Denn für keinen ist es
zu früh und für
keinen ist es zu spät, sich um seine seelische
Gesundheit zu
kümmern." Dass Psychotherapie und Philosophie
zusammen gehören ist
nicht nur ein alter, sondern auch ein moderner Gedanke.
C. G. Jung:
"Ich kann es kaum verschleiern, dass wir Psychotherapeuten
eigentlich
Philosophen oder philosophische Ärzte sein sollten,
oder vielmehr,
dass wir es schon sind, ohne es wahr haben zu wollen
(...)." Damit
nicht genug, die Wechselwirkungen zwischen Philosophie
und Therapie
sind vielfältig. Man kann die Psychiatrie bzw.
Psychotherapie von
philosophischer Seite beleuchten und kritisieren (z.
B. mit
Foucault), aber auch umgekehrt der Philosophie vorwerfen,
dass manch
ein "Lebensphilosoph" seine unbewältigten
Lebensprobleme in seinem
philosophischen Entwurf rationalisierend, abstrakt und
anonym
bespricht.
Vortrag: Mag. Dr. Martin Poltrum
(57)
Donnerstag 29.5.2008,
19h: Astrologie: Mit den eigenen Augen sehen lernen
Bis ins 17. Jahrhundert war Astrologie Teil der Wissenschaft,
Religion, Politik und Gesellschaft. Kepler, Newton,
Galilei, Kopernikus, Thomas von Aquin, Albertus Magnus,
Avicenna, Nostradamus, Paracelsus, da Vinci, Cellini,
etc bedienten sich ihrer und Papst Leo X ließ
sogar einen eigenen Lehrstuhl für Astrologie einrichten
mit dem Wunsch er möge mit denen in Bologna, Padua
und Paris wetteifern. Ab dem 18. Jahrhundert wurde die
Astrologie dem Vernunftdenken untergeordnet und in vielen
Ländern sogar verboten: Die röm. Kurie verbot
1688 und 1709 die Veröffentlichung astrologischer
Bücher, Colbert schloss in Frankreich die Astrologie
aus der Akademie der Wissenschaften aus und in Deutschland
wurden 1699 Weissagungen und Almanache verboten.
Erst im 20.Jahrhundert erlebte die Astrologie wieder
eine Renaissance. Die Vernunft konnte die symbolische
Ordnung nicht endgültig verdrängen, denn Astrologie
verkörpert, im Gegensatz zum rein naturwissenschaftlichen,
das analoge Denken.
Astrologie bietet die Möglichkeit die symbolische
Ordnung in sich selbst zu erkennen und zu reflektieren.
Vortrag: Gabriele Moser-Glück, Autorisierte Astrologin,
ÖAG
(56) Do.
24. April. 2008, 19 Uhr: Selber
schuld!
Oder: Wie geht's?
An der Frage selbst ist in
der Regel nichts auszusetzen, wenn sie ernst gemeint
ist, nur sind von 10 Leuten die diese Frage stellen,
vielleicht zwei wirklich daran interessiert zu erfahren
wie es tatsaechlich „geht“.
Und dann kommt es noch darauf an, was man/frau darauf
antwortet: Geht es gut, dann ist es fein, geht es nicht
gut, dann rollt in der Regel entweder eine Vorwurfslawine
los, oder aber die Ohren werden zugeklappt und die Fragesteller
beginnen ihrerseits stunden lang ueber sich selbst auszuholen.
Wenn die Vorwurfslawine losrollt hoert sich das ungefaehr
so an: „Ich habe es Dir ja gleich gesagt, dass
das keine gute Idee ist, jetzt musst halt schauen, wie
Du aus der Misere wieder herauskommst. Meistens folgen
noch „gute Rat-Schlaege“ wie man/frau es
besser machen kann, aber helfen…?
Wer in der Misere steckt, steckt meistens ganz allein
drin und muss auch wieder ganz allein da raus kommen.
Außer guten Rat-Schlaegen ist von den meisten
Mitmenschen nicht viel zu erwarten. Aber es waere ja
schoen, wenn es nur gute Rat-Schlaege waeren, meistens
sind sie voll von Untertoenen. Je nach dem, um welches
Problem es sich handelt, ist dann zu hoeren:
Bei finanziellen Krisen: Du bist ein Versager/eine Versagerin.
Lebensunfaehig. Zu bloed um die eigenen Schaefchen ins
Trockene zu bringen.
Bei Liebeskrisen: Kein Wunder, du suchst dir immer die
falschen, hab ja gleich gesehen, dass der/die nichts
ist für dich. Hast halt keinen guten Griff bei
deinen Maennern/Frauen.
Bei beruflichen Krisen ist es etwas differenzierter,
da kommt es dann darauf an, welchen Status man/frau
innehat. Aber der Tenor kann derselbe sein: Alles falsch
gemacht, bist eben zu bloed um dich auf dem Arbeitsmarkt
durchzusetzen.
In Summe laesst sich, egal um welche Krise, welches
Problem es sich handelt, ein gemeinsamer Unterton aus
den guten „Rat-Schlaegen“ heraushoeren:
SELBER SCHULD!
In unserer Kultur heißt das soviel wie: Wer Schuld
ist, dem/der braucht auch nicht geholfen zu werden.
Stimmt das?
Textgrundlage fuer die Diskussion unter: http://www.tychen.at/Selber%20schuld.htm
Philosophische Diskussionsrunde, Leitung: Mag. Dr. Irmgard
Klammer
Kostenbeitrag: 10 € (inkl. Getraenke)
(55) Do.
27. März 2008,
19 Uhr: Sei Du Du selbst
und niemand anderer / keine andere!
(Zitat: Wucherer-Huldenfeld)
Das Problem am „so sein“ wie man/frau ist,
ist nicht, dass wir nicht wissen wer wir sind. Es ist
anders. Es die Angst nicht angenommen zu werden, wenn
wir so sind wie wir sind, ohne Verstellung, ohne Liebedienerei,
ohne zu glauben vermeintliche Er-
wartungshaltungen erfüllen zu müssen. Das
kommt nicht von ungefähr. Wir sind es gewohnt gemaßregelt
zu werden, ständig gibt es Beanstandungen, selten
hören wir: Schön dass es Dich gibt und dass
Du so bist wie Du bist.
Wir haben gelernt zu entsprechen, zu funktionieren,
keine Probleme zu machen…mit einem Wort: Ein tüchtiges
Mitglied der Gesellschaft zu sein, egal was unsere Seele
dazu sagt.
(54) Do.
13. März 2008,
19 Uhr: Schopenhauer:
Die Welt als Wille u. Vorstellung
„Freilich ist am Menschenleben, wie an jeder
schlechten Ware, die Außenseite mit falschem Schimmer
überzogen: immer verbirgt sich was leidet; hingegen
was Jeder an Prunk und Glanz er-
schwingen kann, trägt er zur Schau, und je mehr
ihm innere Zufriedenheit abgeht, desto mehr wünscht
er, in der Meinung Anderer als ein Be-
glücker dazustehen: so weit geht die Thorheit,
und die Meinung Anderer ist ein Hauptziel des Strebens
eines Jeden, obgleich die gänzliche Nichtigkeit
des-selben schon dadurch sich ausdrückt, daß
in fast allen Sprachen Eitelkeit, vanitas, ursprünglich
Leerheit und Nichtigkeit bedeutet.“ (Schopenhauer,
Die Welt als Wille und Vorstellung, 2. Buch, §
59)
Textauszüge liegen auf.
Philosophische-Gesprächsrunde:
Kostenbeitrag: 10 € (inkl. Getränke)
Trilogie: Zeitgeist
(53)
Do. 21.2.2008,19:00:
Verschwörungstheorie WTC
Gibt es die Männer hinter
dem Vorhang, oder sind Verschwörungstheorien Ergebnis
unserer Bedürfnisse nach Geheimnisse und Magie?
Peter Josephs Film zeigt die Geschehnisse um den 11.
September von einer anderen Seite.
(52)
Do. 14.2.2008, 19:00:
Im Würgegriff des Bankensystems.
Wer zahlt die Zinsen? Hintergründe
des weltweiten Geldsystems und der Schuldenpolitik.
Im Video wird die Entstehung der amerikanischen Geldwirtschaft
(Federal Reserve) und deren Hintermänner aufgezeigt.
(51)
Do. 7.2.2008,19:00:
Mythos als Machtinstrument
Astrologische Ursprünge der Jesusfigur und die
Parallelen zu Sonnengöttern heidnischer Mythologie.
Wiederkehrende Eigenschaften in vielen Mythen weltweit:
Geboren von einer Jungfrau am 25. Dezember, Auferstehung
nach drei Tagen, 12 Jünger... Von den Sternbildern
zu einer abendländischen Machtzentrale.
Als Diskussionsgrundlage dient jeweils ein Teil von
Peter Josephs Dokumentation „Zeitgeist“,
USA 2007.
Philosophische Gesprächsrunde In Zusammenarbeit
mit MMag. Martin Kerschbaumer.
(50) Donnerstag 24.1.2008,19:00h:
Phänomenologie der Sucht
Stoffgebundene Süchte vs. nicht stoffgebundene
Süchte;
Sexsucht, Spielsucht, Internetsucht, Arbeitssucht, Kaufsucht,
Sehnsucht... .
Inflation des Suchtbegriffs? Wann beginnt Sucht? Gibt
es verbindliche Suchtkriterien?
Warum wird jemand süchtig? Coabhängikeit (abhängig
von den Abhängigen)!
Was tun, wenn jemand süchtig ist? Fakten, Daten,
Zahlen und Fallgeschichten.
Psychologische und philosophischen Fragen zum Thema.
"Wo das Leben selbst eine Entziehungskur ist, gedeiht
der Boden für die Sucht." Peter Weibel
Impulsvortrag: Dr. Mag. Martin Poltrum - www.philosophiepraxis.com
(49) Donnerstag 6.12.2007,19:00h:
Glücks-Keks-Philosophie
„Um zu vermeiden auf einen Dorn zu treten kann
man den Erdball mit Leder überziehen. Wie viel
einfacher ist es aber, sich Schuhe anzuziehen! Wie oft
missachten wir diese einfache Anweisung und machen uns
so das Leben schwer?“
Kurze Texte aus dem Daodejing und Geschichten aus dem
wahren Buch vom südlichen Blütenland als Anregung
für die Lebenspraxis.
Vortrag: Ass.Prof. Dr. Ilse Schwendenwein
(48) Donnerstag, 22.11.2007,19:00h:
De-Mut
Sprüche 11, 2: „Wo der Stolz ist, da ist
auch die Schimpfrede; wo aber die Demut ist, da ist
auch die Weisheit.“
„… Denn wir pflegen jemand hochmütig
zu nennen, der sich übermäßig rühmt,
der von sich nur Vorzüge, von andern nur Fehler
erzählt, der vor allen den Vorrang haben will und
der endlich so gravitätisch und prunkvoll auftritt
wie Leute von weit höherer Stellung. Umgekehrt
nennen wir jemand demütig, der häufig errötet,
der seine Fehler bekennt und die Vorzüge anderer
erzählt, der gegen andere zurücksteht und
der endlich mit gesenktem Haupt einhergeht und allen
Prunk verschmäht.“ (Spinoza, Ethik)
Philosophische Diskussion
(47) Donnerstag, 25.10.2007,19:00h:
Axiologie (Lehre von den Werten)
- Moderne und traditionelle Werte
„Wenn unter Axiologie im weitesten Sinne Wertlehre
verstanden wird (z.B. die Lehre vom Guten, vom Gerechten
usw.), so kann man mit Oskar Kraus annehmen, dass diese
in der altgriechischen Philosophie entstanden ist. Nach
der Absonderung der Wissenschaften von der Philosophie
in der Neuzeit sind auch nichtphilosophische Wertlehren
entstanden, wie z.B. die ökonomischen Werttheorien
des 17. (W. Petty, R. Cantillon, N. Barbon, J. Law)
und des 18. Jahrhunderts (A. Smith, D. Ricardo). Mit
Axiologie im engen Sinn bezeichnet man jedoch denjenigen
Bereich der Philosophie, der die Werte zum Forschungsgegenstand
hat und damit die Werttheorie zu einer speziellen philosophischen
Disziplin erhebt. Axiologie kommt vom griechischen Wort
axia und bedeutet im weitesten Sinne Wertlehre oder
Werttheorie.“
Impulsvortrag: Mag. Mag. Dr. Susanne Moser (Philosophin
und Ökonomin)
(46) Donnerstag, 27.9.2007,19:00h:
Law of attraction
Das Gesetz der Anziehung ("The Law of Attraction"),
besagt, dass wir alles, worauf wir unsere Aufmerksamkeit
richten, anziehen. Die Kernaussagen dieses Gesetzes
sind: Die Energie folgt der Aufmerksamkeit und Gedanken
werden zu Tatsachen. Alles was uns geschieht, ziehen
wir Kraft unserer Bilder, unserer Gedanken und Wuensche
an. Die Frage die sich dabei stellt ist: Koennen wir
unsere Gedanken permanent kontrollieren bzw. so umpolen,
damit das Gesetz der Anziehung zu unserem Vorteil wirken
kann?
Impulsvortrag: Mag. Mag. Martin Kerschbaumer (Wirtschaftsphilosoph)
(45) Donnerstag, 19.7.2007,
19:00h: Sind Philosophen Misanthropen?
Leichtes Sommergespräch: Sind die hohen Ansprüche,
die die Philosophinnen/Philosophen an die Menschheit
stellen, nicht gleichzeitig auch Grundlage für
Frustration, Pessimismus und Menschenfeindlichkeit?
Kein Mensch, selbst die meisten der „großen
Philosophen“ waren nicht in der Lage ihre „Verbesserungsvorschläge“,
ihre ethischen Entwürfe und ihre Idealvorstellungen
zu leben. Diskussionsgrundlage ist das humorvolle Buch
von Wilhelm Weischedel: Die philosophische Hintertreppe.
Philosophische Gesprächsrunde
(44) Donnerstag.14.6.2007,19:00h:
Macht und Moral
Ist „Moral“ im
Zeitalter des Heuschreckenkapitalismus noch eine sinnvolle
Orientierung, oder fahren wir mit dem Wort nur dann
auf, wenn wir uns ohnmächtig fühlen? Philosophische
Gesprächsrunde
(43) Donnerstag, 24.5.2007,
19:00h: Selbstachtung, gute
Eigenschaften und Scham
Lesung und Diskussion aus dem Klassiker: „Theorie
der Gerechtigkeit“ von John Rawls (Philosoph,
Harvard Univ.)
Philosophische Gesprächsrunde
(42) Donnerstag, 10.5.2007,
19:00h: Theorie der Unbildung
Diskussion über das Buch von Konrad Paul Liessmann
(Philosoph Uni Wien)
Philosophische Gesprächsrunde
(41) Donnerstag, 12.4.2007,
19:00h: Intuition - die Stimme
der Weisheit in uns
Impulsvortrag Abbe Othmar Pasteka
Philosophische Gesprächsrunde
(40) Donnerstag, 5.4..2007,
19:00h: Fügung
Impulsvortrag Mag. Dr. Irmgard Klammer
Philosophische Gesprächsrunde
(39) Donnerstag, 15.2.2007,
19:00h: Vom "Sinn, der
die Welt traegt"
Impulsvortrag Mag. Dr. Birge Krondorfer
Philosophische Gesprächsrunde.
(38) Donnerstag, 25.1.2007,
19:00h:
Wie unerträglich ist die
Einsamkeit?
Philosophische Gesprächsrunde.
(37) Donnerstag, 14.12.2006,
19:00h:
„Die Kunst des stilvollen
Verarmens“
Philosophische Gesprächsrunde.
(36) Donnerstag, 16.11.2006,
19:00h: Die Liebe loslassen
Impulsvortrag Mag. Manfred Rühl.
Philosophische
Gesprächsrunde.
(35)
Donnerstag, 19.10.2006, 19:00h:
Über den Tod
Impulsvortrag Alexander Tschernek.
Philosophische Gesprächsrunde.
(34) Donnerstag, 28.9.2006,
19:00h: Gefühl
und Verstand
Es referiert Univ. Doz. Dr. Markus Riedenauer,
Philosophische Gesprächsrunde.
(33) Donnerstag, 31.08.2006,
19:00h: Orakel und Philosophie
-
Hatte/hat Philosophie überhaupt etwas mit Sehertum
zu tun oder überlässt sie heute das „Orakeln“
der esoterischen Bewegung, den Medien und den Zukunfts-
bzw. Meinungsforschungsinstituten? Impulsvortrag Mag.
Dr. Irmgard C. Klammer, Philosophische
Gesprächsrunde.
(32) Donnerstag, 20.7.:
"Wissen und Glauben"
- Eine Gratwanderung zwischen Kontrolle und Vertrauen,
zwischen Macht und Ohnmacht. Impulsvortrag Gabriele
Moser-Glück, Philosophisches
Gespraech.
! PREMIERENFEIER
am 28. Juni, ab 19:00 -
Gezeigt werden "Charmante Miniaturen", Musique
Philosophique und Ausschnitte aus der TV-Sendung "Philosophie
im Gespräch" ... Details
Mit und von: Astrid *Walenta
Schauspielerin, Performerin,
(Clini)Clown, Autorin Mag. Dr. Irmgard C. Klammer
Medientheoretikerin, praktizierende
Philosophin, Katrin Wölger
Performance, Video- und Aktionskünstlerin
Simone Klein
Komponistin und philosophische
Musikerin Mag. Dr. Sabine Zaba Bauer
Philosophin und Malerin
Veranstalterin: ARTES Liberales
(31) Donnerstag, 18.52006:
GÜNTHER ANDERS: „Die
ins Haus gelieferte Welt“
(aus: Antiquiertheit der Menschheit 1),
Medienphilosophische Gespraeche.
(30) Donnerstag,
01.6.2006: HANNAH ARENDT:
„Beginn der Weltentfremdung“
(aus: Vita Activa), Medienphilosophische
Gespraeche.
(29) Donnerstag,
8.6.2006: PAUL VIRILIO: „Die
Begehrlichkeit der Augen“
(aus: Fluchtgeschwindigkeit), Medienphilosophische
Gespraeche.
(28) Donnerstag,
22.6.2006: NEIL POSTMAN: „Die
Guckguck-Welt“
(aus: Wir amüsieren uns zu Tode), Medienphilosophische
Gespraeche.
Die Medienphilosophische
Gespraeche sind Teil der Bezirksfestwochen Wien
Neubau - Motto: NAH-FERNSEHEN.
Veranstalterin: ARTES Liberales & Philosophische
Werkstatt Wien.
SYMPOSION:
2500 Jahre danach - Philosophisches
Gastmahl zum Thema
„Aphrodite und Eros“ Sa,
17. Juni 06 ab 17:00h - mit offenem Ende
Veranstalterin: Gesellschaft für angewandte Philosophie
... mehr
und ... Einladung
(PDF)
(27) Donnerstag, 27.4.2006:
Duldsamkeit und intellektuelle
Verantwortlichkeit
Lesung und Diskussion eines Vortrages von Karl R. Popper,
Philosophische Gespraechsrunde.
(26) Donnerstag, 13.4.2006:
Geisteswissenschaften
als Ausgleich zu den Naturwissenschaften?
Eine Kontroverse zwischen dem naturwissenschaftlich-technologischem
und dem kuenstlerisch-philosophischem Paradigma - Philosophische
Gespraechsrunde anhand eines Textes von Karen
Gloy.
(25) Donnerstag, 30.3.2006:
Alter und Emanzipation
Impulsvortrag und Buchvorstellung
„Alter und Emanzipation“ - DDr. Leo
Zehender, Philosophische Gespraechsrunde.
(24) Donnerstag, 16.3.2006:
Betrachtungen zur Angst
Impulsvortrag Alfred
Morhammer, Philosophische
Gespraechsrunde.
(23) Donnerstag, 2.3.2006:
Der Westen und der nahe Osten:
Zwischen Real- und Moralpolitik
Impulsvortrag Dr.
Karin Kneissl, Philosophisch
- politische Gespraechsrunde.
Anschließend: feiert die Philosophische Werkstatt
ihren 1. Geburtstag.
(22) Donnerstag 16.
2. 2006: Ueber das (Selbst)Bewusstsein
Philosophische Gespraechsrunde
anhand eines Textes von Karen Gloy.
(21) Donnerstag, 2.2.2006:
Selbstehrlichkeit
Impulsvortrag
Christine Fruhwirth, philosophische
Gespraechsrunde.
27.1.3006, 18:30h - Philosophisch
Fernsehen
Filmvorfuehrung: „Philosophie
im Gespraech“ mit Leo Zehender-
(20) Donnerstag, 19.1.2006:
Noam Chomsky
Ungehorsam und Gehorsamkeit. Diskussion anhand
des Vortrages von Naom Chomsky: „Warum die Mainstreammedien
"Mainstream" sind.“ (http://www.chomskyarchiv.de).
(19) Donnerstag, 22.12.2005:
Eine kleine Philosophie des
Festes
Lesung und Diskussion eines Textes von Odo Marquard.
Anschließend Kleine
Weihnachtsfeier.
1.12. , 20:00h - Philosophisch
Fernsehen: Sendereihe
"Philosophie im Gespräch"
startet 
Wir zeigen die Sendung in der Philosophischen Werkstatt
am 3.12. um 17h.
Alle philosophischen Fernseher und Fernseherinnen sind
uns willkommen!
(18) Donnerstag, 24.11.2005:
Ueber das Glueck und die Leidenschaften
Lesung und Diskussion anhand eines Textes der Philosophin
und Mathematikerin Gabriele-Emilie du Châtelet-Lomont
(1706–1749).
Philosophische Gespraechsrunde.
(17)
Donnerstag, 10.11.2005:
Aus den Streitschriften Martin Luthers
Lesung aus einer Originalstreitschrift von 1551.
Philosophische Gespraechsrunde.
(16)
Donnerstag 20.10.2005: Ueber
das Urteilen,
Philosophische Gespraechsrunde.
(15)
Donnerstag 6.10. 2005: Versagen
und Verzicht,
Philosophische Gespraechsrunde.
(14)
22.9.2005: Epikur: Seine
Sprueche und sein Brief an Menoikeus, Philosophische
Gespraechsrunde.
(13) 8.9.2005: Ueber
die Seele, Philosophische
Gespraechsrunde.
(12) 18.8.2005: "Diotima
und Sokrates im Gespräch" - Über
den Eros, das Gute und das Schöne. Lesung aus dem
Gastmahl (Platon) und Vorstellung der Diotima-Presse,
Werkstatt für Buchkunst und Diskussion. Es lesen
Charlotte Karner und Roman Baumgartner.
(11) 4.8.2005: Gespräch
und Diskussion über das Buch "Denken
entlang des Herzens. Praktische Philosophie".
(10) 21.7.05:
Mit dem Willen haushalten – Michel de Montaigne
Gemeinsame Lesung und Diskussion aus Michel de Montaignes
Essais, Drittes Buch, 10. Kapitel: Mit dem Willen haushalten.
(9) 14.72005: Von
der ganz „normalen“ Unfreundlichkeit/Unhoeflichkeit?
Philosophische Gespraechsrunde
(8) 3.6.2005: Geld
und Wert
Vortrag Alfred Morhammer
(7) 9.6.2005: Plutarch
– Ueber die Seelenruhe (Euthymia)
Es las Dr. Katja Gunsch
(6) 20.5. 2005: Herzwärts
rast die Beschleunigung oder
warum es uns ständig an Zeit mangelt
(5) 12.5.2005:
Über die Freundschaft
(4) 22.4.200: Alltag
als Lebenszeit und Lebensraum
Vortragender: Michael Rosecker, Historiker und Philosoph
( 3) 15.4.2005: Philosophia
- die Liebe zur Weisheit
Vortragende: Sabine Bauer, Philosophin und Malerin
Moderation: Irmgard C. Klammer, Ethikerin und Schriftstellerin
(2) 31.3.2005: Was
ist innere Größe?
(1) 17.3.2005: Sein
und Design, oder nur mehr Design?
Vortrag und Moderation: Irmgard C. Klammer, Sabine Bauer
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